Meisterwerkstatt für Orgelbau
Elmar Krawinkel & Sohn

Orgelneubau Bochum-Harpen 2002

Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist

Orgel in der Heilig Geist-Kirche - Bochum-Harpen

Orgel in der Heilig Geist-Kirche - Bochum-HarpenOrgel in der Heilig Geist-Kirche - Bochum-Harpen

 

Disposition der Orgel

I. Manual Hauptwerk C - a'''
Bordun16'Kiefer, Deckblatt Esche
Principal8'Prospektregister, 75% Zinn
Gedackt8'20% Zinn, Deckel gelötet, mit Stimmbärten
Gamba8'80% Zinn, mit Expressionen
Octave4'60% Zinn
Rohrflöte4'25 % Zinn, Deckel gelötet, mit Stimmbärten
Quinte2 2/3'40% Zinn
Waldflöte2'40% Zinn, konisch
Octave2'Vorabzug aus Mixtur
Mixtur5fach 2'60% Zinn
Trompete8'Kehlen Messing mit Zinnauflage, Nüsse in Elsbeere, Stiefel und Becher in Metall
Tremulant
Zimbelstern
II. Manual Schwellwerk C - a'''
Bordun8'Fichte, Deckblatt Eiche
Holzflöte8'Eiche konisch
Salicional8'80% Zinn, mit Expressionen
Vox coelestis8'ab c°, 85% Zinn, mit Expressionen
Principal4'60% Zinn
Traversflöte4'40% Zinn, ab c' überblasend
Nazard2 2/3'40% Zinn
Octavin2'40% Zinn, ab c° überblasend
Terz1 3/5'40% Zinn
Larigot1 1/3'Vorabzug aus Mixtur
Fourniture4fach 1 1/3'60% Zinn
Dulzian16'Kehlen Messing, Stiefel und Nüsse in Elsbeere, Becher in Blei
Oboe8'Kehlen in Messing, Stiefel und Nüsse in Elsbeere, Becher (in 40% Zinn)
Tremulant
Pedal C - f'
Violon16'Eiche
Subbaß16'Kiefer, Deckblatt in Esche
Octavbaß8'Prospektregister 75% Zinn
Gedackt8'aus Subbaß 16' mit Verlängerung
Choralbaß4'aus Octavbaß 8' mit Verlängerung
Posaune16'Kehlen Messing, C-H beledert, c°-f' mit Zinnauflage, (Nüsse in Elsbeere, Becher und Stiefel in Eiche
Trompete8'aus Posaune 16' mit Verlängerung

Gedanken zur Konzeption der Orgel

Die mittig auf der großen Westempore positionierte neue Orgel der Heilig-Geist-Kirche tritt uns als klassisch konzipiertes Instrument entgegen. Im Gesicht stehen rechts und links in großen Türmen die hohen Metallpfeifen des Pedals, in der Mitte, in Feldern und weiteren Türmen angeordnet, die Prinzipalpfeifen des Hauptwerkes.

Hinter den Prospektpfeifen befinden sich in der Mitte die weiteren Register des Hauptwerkes, links und rechts die der C- und Cis-Seite des Pedals. Hinter den Pfeifen des Hauptwerkes ist das Schwellwerk positioniert und spricht durch und über die Pfeifen des Hauptwerkes hinweg in die Kirche.

Zusätzlich ist für günstigen seitlichen Schallaustritt gesorgt, so dass auch im Hintergrund stehende Sängerinnen und Sänger guten akustischen Kontakt zum Instrument haben.

Mittels eines Balanciertrittes im Spieltisch werden eine Vielzahl von Klappen im Schwellkasten stufenlos bewegt, wodurch die Lautstärke des Schwellwerksklanges fein differenzierbar ist und so den Notwendigkeiten der Begleitung subtil angepasst werden kann.

Die Spielanlage ist etwas abgerückt vom gesamten Werk als freistehender Spieltisch gebaut, wodurch die Organistin/der Organist selbst das Instrument als Ganzes günstig abhören und sie/er zusätzlich optischen Kontakt zu seitlich positionierten musizierenden Gruppen halten kann.

Prinzipiell wird jeder Impuls der Spielerin/des Spielers mechanisch vom Spieltisch zur Orgel übertragen. Das bedeutet größte musikalische Differenzierbarkeit bei gleichzeitig größtmöglicher Zuverlässigkeit des Systems.

Die Orgel ist zusätzlich mit einer Setzeranlage ausgestattet, die die Speicherung etlicher Klangmischungen im elektronischen Hintergrund erlaubt, um so jedem Wunsch nach Veränderung schnell und unkompliziert gerecht werden zu können.

In der Auswahl der verschiedenen Klangfarben, der Register des Instrumentes, wurde bei aller gebotenen Ökonomie neben einem gesunden prinzipalischen Klanggerüst des Hauptwerkes Wert gelegt auf vielfaltige Farbmöglichkeiten im Bereich der Grundstimmen.

Erst im jahrelangen musikalischen Einsatz des Instrumentes werden sich alle Klangmöglichkeiten erschließen lassen.

Planung und Ausführung

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